INTERVIEW
VIOLA & HARALD WÜSTHOF
Tradition und Moderne – Auch in der Ausbildung
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Wissen weiterzugebe liegt als Familienunternehmen in der 7. Generation in unserer DNA.

Viola Wüsthof (Cousin) & Harald Wüsthof (Cousin)
Warum ist die Ausbildung für WÜSTHOF wichtig?

V.W. / Als Familienunternehmen in der 7. Generation liegt es quasi in unserer DNA, Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Nur auf diese Art und Weise konnten wir über 200 Jahre als Unternehmen erfolgreich sein.

H.W. / Ausbildung ist ja immer eine Win-Win-Situation. Nicht nur die Auszubildenden profitieren von einer guten Ausbildung, die sie fördert und fordert. Auch wir als Unternehmen haben natürlich viel davon.

Warum sollten sich Bewerber für WÜSTHOF entscheiden?

H.W. / Als Familienunternehmen liegt uns eine persönliche und gute Betreuung aller Auszubildenden besonders am Herzen – wie in einer Familie üblich. Wir integrieren sie vom ersten Tag in den Arbeitsalltag und lassen sie teilhaben. Wir bieten ihnen auch an, unterschiedliche Abteilungen zu durchlaufen und das komplette Unternehmen von Grund auf kennenzulernen. Und nach erfolgreicher Ausbildung sind wir sehr daran interessiert, unsere Auszubildenden weiterzubeschäftigen und ihnen entsprechende Perspektiven zu bieten.

Wie beurteilen sie die aktuelle Situation am Ausbildungsmarkt? Musste WÜSTHOF beim eigenen Ausbildungskonzept bereits umdenken?

H.W. / Natürlich mussten wir unser Konzept immer mal wieder an den geänderten Bedarf, die Arbeitsmarktsituation oder die Interessen und Erwartungen unserer Auszubildenden anpassen. Es gibt immer mehr Abiturienten und die Zahl derer, die nach dem Schulabschluss studieren möchten, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Viele andere Unternehmen haben darauf reagiert, indem sie die Zugangsvoraussetzungen für ihre Ausbildungsberufe hochgesetzt haben. Das wollten wir nie und sind dabei immer realistisch geblieben. Wir bieten immer noch Ausbildungen für Hauptschüler, Realschüler und Abiturienten an. Denn wir wissen auch, dass ein guter und hoher Schulabschluss nicht immer gleichbedeutend mit guten Leistungen in der Ausbildung ist.

Wo wir gerade bei dem Thema waren: Wozu würden sie jungen Menschen raten – zu Ausbildung oder Studium?

V.W. / Eine klassische Ausbildung ist für junge Menschen sehr wichtig, da sie früh ins „wirkliche“ Arbeitsleben einsteigen. Sie bekommen einen echten Praxisbezug und lernen, sich in Unternehmensstrukturen zurechtzufinden. Außerdem bieten vor allem unsere Ausbildungen viel Orientierung: Man lernt unterschiedliche Bereiche und Abteilungen kennen. So weiß jeder, der bei uns eine Ausbildung absolviert hat, sehr genau, wo die eigenen Stärken und Interessen liegen. Ein Studium – auch nach der Ausbildung – ist damit ja nicht ausgeschlossen.

Welche Perspektiven bietet WÜSTHOF nach der Ausbildung an?

V.W. / Grundsätzlich erstmal eine Festanstellung bei uns. Aber auch eine Vielzahl an Weiterbildungsmaßnahmen. Alle Kaufleute haben zum Beispiel die Möglichkeit, sich in den Bereichen Personalwesen, Buchhaltung, Büromanagement, Controlling oder der allgemeinen Betriebswirtschaft fortzubilden. Alle Mechaniker/-innen erhalten – wenn sie es wünschen – Fortbildungen zum/zur Industriemeister/-in, können sich auf Maschinentechnik oder Konstruktion spezialisieren.

Wir glauben, dass es genau deshalb auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns gibt, die uns nach ihrer Ausbildung über 40 Jahre die Treue gehalten haben.

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Zum Abschluss: Drei Dinge, die Ihnen persönlich bei den Kandidaten wichtig sind.

V.W. / Motivation, Teamwork und Freundlichkeit.

H.W. / Das gleiche Engagement und den Respekt, den wir unseren Auszubildenden entgegenbringen, erwarten wir auch von ihnen. Bisher sind unsere Erwartungen mehr als übertroffen worden und wir haben dazu beigetragen, wunderbare Persönlichkeiten auf ihr Leben vorzubereiten.