WÜSTHOF
Das Unternehmen
Und die Geschichte dahinter
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Es gehört zu den eher ungewöhnlichen Dingen, dass ein Unternehmen auch nach über 200 Jahren noch in Familienhand ist. Genauso ungewöhnlich ist es, dass wir in all der Zeit der Klingenstadt Solingen treugeblieben sind und ausschließlich hier produzieren.

An anderen internationalen Standorten könnte man günstiger fertigen, klar. Aber Kontinuität und langfristiges Denken sind uns wichtig. Und wir glauben, dass das für ein Produkt wie unsere Messer genau die richtige Einstellung ist. Man könnte das mutlos nennen, aber Mut hat die Familie Wüsthof in ihrer Geschichte mehr als genug bewiesen:


Familienunternehmen seit 1814.

1814 standen große Teile Europas noch unter den Einflüssen der Napoleonischen Kriege, als Johann Abraham Wüsthof die „Fabrik feiner Stahlwaren“ gründete. Die Benennung als Fabrik war genauso optimistisch wie die ganze Unternehmung. Denn in dieser „Fabrik“, die eigentlich ein Keller war, arbeitete unser Firmengründer zusammen mit einem Gesellen tagein tagaus an Scheren. Der Optimismus sollte sich aber schon bald auszahlen. Denn das Unternehmen wuchs, wurde bekannter und größer. Nicht zuletzt dank der drei Söhne Johann Wüsthofs, die alle das Scherenschleiferhandwerk lernten.

Einer seiner Söhne, Eduard Wüsthof, übernahm schließlich die Fabrik und erweiterte das Portfolio um nicht weniger als 1.200 Modelle verschiedener, handgefertigter Taschen-, Brot-, Gemüse- und Schlachtermesser. Seinen Bruder Robert hingegen, der die kaufmännische Leitung innehatte, zog es 1881 zum ersten Mal nach Übersee.


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Traditionelle "Kotten" um die Zeit der Unternehmensgründung 1814.
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Typische Häuser in Solingen und dem "Bergischen Land".
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Eines der ersten Bilder des Dreizackwerks. Am gleichen Standort wird noch heute produziert. 
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Mit der Erfolgsgeschichte wurde auch das Firmengelände ausgebaut. 
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Auch ein zweites Werk wurde eröffnet. Ebenfalls in Solingen. Denn bei WÜSTHOF kommen alle Messer aus der Klingenstadt.
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Wie damals ist auch heute noch der Dreizack das Symbol des Unternehmens…
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… und steht für die Qualität der produzierten Messer aus der Klingenstadt Solingen.
Erste USA-Reise oder: vom Tellerwäscher zum Exporteur

12 Tage Überfahrt standen für Robert Wüsthof an. In seinem Gepäck befanden sich zwei Kisten voller Scheren und Taschenmesser sowie die Zuversicht, all das in den USA gewinnbringend verkaufen zu können. Die Ankunft fiel enttäuschend aus. Ein Mittelsmann, der in Deutschland noch große Versprechungen gemacht hatte, konnte diese nicht halten. Und Robert hatte nicht genügend Geld, um seine Waren aus dem Zoll auszulösen.

Es brauchte etwa ein Vierteljahr, in denen sich der Kaufmann mit Gelegenheitsjobs als Kellner, Teller- oder Handschuhwäscher über Wasser hielt, bis er einen Geschäftsmann traf, der von den Solinger Messern begeistert war und die doppelte Menge orderte. Die Reise hatte sich gelohnt und die Geschäftsbeziehung in die USA sollte in den nächsten Jahrzehnten zu einer sehr produktiven werden.


Die Industrialisierung hält Einzug

Auch in Deutschland wuchs das Geschäft immer weiter, so dass man eine große Fabrik, das Dreizackwerk, in der Kronprinzenstraße in Solingen baute, in der WÜSTHOF auch heute noch seinen Stammsitz hat. Eine Dampfmaschine wurde angeschafft, die Produktion wurde vergrößert und das ikonische Dreizacklogo wurde zum Patent angemeldet.

Es war eine echte Erfolgsgeschichte, die so hätte weitergehen können, wenn sie durch den 1. und 2. Weltkrieg nicht jäh unterbrochen worden wäre. Es musste auf Kriegswirtschaft umgestellt werden. Und nach Ende des 2. Weltkrieges stand Solingen in Trümmern. Nur das Dreizackwerk war nahezu verschont geblieben, so dass die Produktion von Scheren, Messern, Besteck und vielem weiteren schnell wieder aufgenommen werden konnte.


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Messer Serie
WÜSTHOF Classic Serie

Ein Weitere Meilenstein in dieser Zeit war die Entwicklung und der Marktstart der WÜSTHOF Classic Serie, die bis heute Bestand hat.

Krisenzeiten sind Unternehmerzeiten

Das Glück, das dem Dreizackwerk widerfahren war, entpuppte sich schnell als Nachteil. Denn während alle anderen Messerhersteller ihre Fabriken von Grund auf neu, und damit angepasst an die moderne Zeit, aufbauen konnten, musste WÜSTHOF diese Umstellung im laufenden Betrieb vornehmen. Es folgten Krisenzeiten, Schulden und der drohende Konkurs.

Es ist vor allem Eduard Robert und Wolfgang Wüsthof zu verdanken, dass dieser Konkurs abgewendet wurde. Konsequent erschlossen sie neue Vertriebsgebiete, bauten Fertigungshallen neu und modernisierten die Produktion. Getreu dem Motto, wer alles anbiete, sei zwar in allem Geselle, aber in keinem Meister, wurde das Produktportfolio auf das Wesentliche konzentriert: Messer. Qualitativ hochwertige, geschmiedete Messer für Haushalt und den professionellen Bereich.

Von großer Bedeutung war die Gründung der Vertriebsgesellschaft WUSTHOF-TRIDENT OF AMERICA INC. Mit dieser wurde ein Kreis geschlossen, der seinen Anfang 1881 mit einer Dampferüberfahrt nahm.


WÜSTHOF geht in die siebte Generation

Die Kinder von Eduard Robert und Wolfang, Harald und Viola Wüsthof, führen heute das Unternehmen, das zu einem der fortschrittlichsten Messerproduzenten der Welt geworden ist. Unsere Messer exportieren wir heute aus der Klingenstadt Solingen in 80 Länder der Welt – von Reykjavík bis Kapstadt und von Tokyo bis San Francisco. Wir sind stolz auf unser Erbe, die handwerkliche Tradition und den großen Erfahrungsschatz, auf den wir zurückblicken können.

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Food-Fans, Kochbegeisterten und Chefköchen auf der ganzen Welt möchten wir Qualitätsmesser bieten, die ästhetisch, funktional, fein ausbalanciert und langfristig scharf sind. Und damit: ein einzigartiges Erlebnis bei jedem neuen Schnitt. Gemeinsam mit unseren über 400 Mitarbeitern entwickeln und fertigen wir nicht nur Klassiker, sondern auch Innovationen, die bei Design, Material und Verarbeitung neue Wege beschreiten.

Von einem Weg wird man uns aber auch in den nächsten 200 Jahren nicht abbringen können. Und das ist der Weg zum Dreizackwerk in der Klingenstadt Solingen.


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